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Süß oder salzig?

Die Clermonter Gastronomie basiert hauptsächlich auf der traditionellen Küche der Auvergne, die aus Produkten der Region besteht. In dieser Küche, die ins 19. Jahrhundert zurückreicht, spielten den Kartoffeln und die Schweinemast eine wichtige Rolle. Wer hat noch nie von der köstlichen Charcuterie (gekochtes Schweinefleisch) aus der Auvergne gehört, von Truffades und Aligots? Der Käse aus der Auvergne genießt weltweites Ansehen, allen voran die fünf AOP-Käsesorten (geschützte Ursprungsbezeichnung): „Saint-Nectaire, der beste Käse der Welt“, um mit den Worten von Alexandre Vialatte zu sprechen, sowie Cantal, Salers, Fourme d’Ambert und Bleu d’Auvergne.

Fruchtgelee

Die Verarbeitung von Obst zu Fruchtgelee, kandierten Früchten und Marmelade ist eine weitere Spezialität aus Clermont. Die Engelwurzfelder die früher in Montferrand kultiviert wurden, sind heute nur noch eine ferne Erinnerung. Aber die Herstellung von Fruchtgelee ist eine lebendige Tradition, die in die ganze Welt exportiert wird.

Clermont-Ferrands getrocknete Marmelade war schon zu Zeiten Ludwig XI. berühmt. Reisende Honoratioren erhielten sie als Geschenk bei ihrer Ankunft. 1629 erhielt Kardinal Richelieu, der auf der Durchreise war, sechs große prachtvolle Koffer, gefüllt mit 133 Pfund kandierten Aprikosen. Später in Vichy begründete Madame de Sévigné den Ruf nach kandierten Früchten. Aber das Goldene Zeitalter für die Confiseure war das Zweite Kaiserreich, insbesondere dank des Herzogs von Morny. Er wandelte Hunderte Hektar in Versuchsfelder für eine Zuckerfabrik, die heutige Bourdon-Zuckerfabrik um.

Wein

Wein wurde schon zu galloromanischen Zeiten angebaut, der Anbau gewann im Mittelalter an Bedeutung und erreichte 1890 seinen Höhepunkt, bevor die Reblaus alles zunichte machte. Beträchtliche Anstrengungen ließen den Auvergner Weinbau von neuem erstarken. Der generische Côtes d’Auvergne und die Crus wie Boudes, Châteaugay, Corent, Chanturgue, Madargue und Saint-Pourçain im Bourbonnais werden für Rot- und Roséweine aus den Rebsorten Gamay und Pinot Noir und für Weißwein aus der Rebsorte Chardonnay hergestellt. 2009 erhielt Saint-Pourçain seine erste Geschützte Ursprungsbezeichnung AOP (Appellation d’origine protégée).

Minnja, eine deutsche Bloggerin mit guten Ideen und Tipps

Sie beginnt ein Reisetagebuch, in dem sie uns von ihren Erlebnissen in Frankreich
und Clermont-Ferrand erzählt.

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